"Luther reicht nicht" - Ausstellung im Diözesanmuseum mit Begleitprogramm in St. Stephan ab dem 24. Mai

Ausstellung TitelDie Reformation ist ein Aufruf zur ständigen Reform und Weiterentwicklung der Kirche(n). Aus diesem Anlass ist im Kirchenkreis Würzburg eine ökumenische Ausstellung von Werken zeitgenössischer Künstler aus Unterfranken entstanden. Auf unterschiedliche Weise schwingen in ihren Werken Gefühle oder Erkenntnisse mit, die über den gegenwärtigen Stand insbesondere der Lutherischen Tradition des Christentums hinausweisen. Nun kommt diese Ausstellung nach Bamberg: ins Diözesanmuseum, wo sie vom 25. Mai bis zum 25. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen besucht werden kann.
Zeitgleich zur Ausstellung und im Geist der Ökumene veranstaltet die Kirchengemeinde St. Stephan ein Begleitprogramm, das sich kreativ auf die Ausstellung bezieht - aber auch ohne Kenntnis der Ausstellung wahrgenommen werden kann.
Das Begleitprogramm beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 24. Mai, um 17 Uhr im Diözesanmuseum. Der Kunstbeauftragte des Kirchenkreises Würzburg, Markus Geißendörfer, wird dabei eine Einführung in die Ausstellung übernehmen.
In der Stephanskirche wird es an insgesamt vier Sonntagen in den Gottesdiensten um 9.30 Uhr und 11 Uhr eine Predigtreihe zu den vier reformatorischen Grundentscheidungen Luthers geben: Allein aus Glauben (18.6.), Allein die Schrift (25.6.), Allein aus Gnade (9.7.) und Allein Christus (16.7.).
Sodann werden sich zwei Abendveranstaltungen im Stephanshof mit der Bedeutung des Reformators in unterschiedlichen Kontexten und Sichtweisen beschäftigen:
Am Mittwoch, 28. Juni, wird um 19.30 Uhr Prof. Konstantin Lindner, katholischer Theologe an der Universität Bamberg, einen Vortrag mit Bildbeispielen und Diskussion anbieten: „Vom Geächteten zum Geachteten. Luther-Darstellungen in katholischen Katechismen und Schulbüchern“.
Und am Mittwoch, 12. Juli, werden ebenfalls um 19.30 Uhr die Pfarrer von St. Stephan unter der Titel „Viermal Luther“ verschiedene Deutungen Martin Luthers (z.B. eine psychologische oder eine aus einem außereuropäischen Kontext) vorstellen; auch danach wird es ein Gespräch mit dem Publikum geben.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Begleitprogramms ist frei. Seien Sie herzlich willkommen.